Dies und Das, Mother Birth

1000 Fragen an mich selbst – Teil 1 (1-20)

„1000 Fragen an mich selbst“ – die Bloggerin Johanna von Pinkepank möchte sich selbst besser kennenlernen und stellt sich deshalb selbst jede Woche 20 Fragen. Sie sind Selbstreflexion und innere Einkehr, aber auch ein sich gleichzeitiges Öffnen nach außen.
Spannend, wie ich finde.

Ich will ehrlich sein – zu mir und auch zu euch. Ich werde die Fragen so beantworten, als wenn ich sie meinem Tagebuch anvertrauen würde. So als ob die Antworten für niemanden bestimmt wären, außer für mich.

Was ihr erwarten könnt? Radikale Wahrheiten – ungeschönt und unzensiert.

Bei Twitter bin ich das allerste Mal aufmerksam geworden auf dieses Projekt

Und dann habe ich Betties Blogbeitrag dazu gelesen. Und gleich noch in einige weitere hingeschaut, z.B. bei Alu von Großeköpfe und JesS von feiersun sowie bei Mama Maus Blog und Frische Brise.


 

 

1000 Fragen an mich selbst – 1-20

Wann hast du zuletzt etwas zum ersten Mal getan? 

Ich habe den Jahreswechsel zum allerersten Mal im Winterurlaub mit viel Schnee verbracht.

Mit wem verstehst du dich am besten? 

Mit meinem Mann. Er ist mein bester Freund.

Worauf verwendest du viel zu viel Zeit? 

Auf akribische Planungen. Sie sind zwar annähernd perfekt, aber es würde sicherlich oftmals auch ausreichen 5 gerade sein zu lassen. Fällt mir allerdings immer noch sehr schwer.

Über welche Witze kannst du richtig laut lachen? 

Über Situationskomik.

Macht es dir etwas aus, wenn du im Beisein von anderen weinen musst? 

Ja. Ganz klar JA. Ich habe eine innerliche Blockade. Da ist eine Schranke in meinem Kopf. In meinem Elternhaus war weinen immer ein Zeichen von Schwäche. Man war sofort eine „Heulsuse“. Das hat geprägt. Bis heute. Ich kann diese „Schwäche“ immer noch nicht zeigen. Nicht öffentlich. Nicht einmal vor meinem Mann. Wenn ich weine – dann immer allein.

Woraus besteht dein Frühstück?

Ganz unterschiedlich. Worauf ich gerade Appetit habe.

Wem hast du zuletzt einen Kuss gegeben? 

Meinen Kindern. Einen Gute-Nacht-Kuss.

In welchen Punkten gleichst du deiner Mutter?

Gute Frage… Eigentlich sind wir uns überhaupt nicht ähnlich. In keinerlei Hinsicht – weder innerlich noch äußerlich. Wir sind sehr gegensätzlich in allen Dingen. Sie ist mein Gegenentwurf – ich ihrer. Meinem Vater hingegen sehe ich ähnlich, teile seine Lebenseinstellungen und wir haben das gleiche Temperament.

Was machst du morgens als erstes? 

Stillen. Erst K3 (der Schildnöck), dann K2 (BusyBee)

Kannst du gut vorlesen? 

Nein. Mir fällt es ungemein schwer. Als Legasthenikerin passiert es mir auch heute noch, dass sich Buchstabenfolgen in meinem Kopf einfach vertauschen und so völlig neue, aber im Sinnzusammenhang unsinnige, Wörter bilden. Der Text wird unverständlich für die Zuhörer und auch mich. Ich muss also immer wieder ansetzten und mich sehr konzentrieren. Das strengt mich extrem an und macht deshalb nicht wirklich Spaß.

Bis zu welchem Alter hast du an den Weihnachtsmann geglaubt? 

Bis ich 6 Jahre alt war. Ich hätte auch gerne noch länger daran glauben wollen… Als Schulkind wurde das aber als zu kindisch angesehen. Schade, auch noch aus heutiger Sicht. Ich hätte mich gerne langsamer davon verabschiedet. In meinem Tempo. Kein so abruptes Ende. Keinen so krassen Einschnitt. Einen langsamen Übergang. Es nach und nach selbst entdecken vielleicht…

Was möchtest du dir unbedingt mal kaufen? 

Ein Wohnmobil. Einfach losfahren. Sich treiben lassen. Ungebunden sein. Mit der ganzen Familie auf Tour. Jeden Tag woanders übernachten. Davon träume ich.

Welche Charaktereigenschaft hättest du gerne?

Ich wäre gerne selbstbewusster.

Was ist deine Lieblingssendung im Fernsehen? 

Ich schaue so gut wie kein Fernsehen mehr. Und wenn dann gerne mareTV auf NDR. Es stillt mein Fernweh.

Wann bist du zuletzt in einem Vergnügungspark gewesen?

Am Dienstag den 5. September 2017 – Tolkschau.

Wie alt möchtest du gerne werden?

Ganz schwierige Frage… Ich kann es gar nicht an einem bestimmten Alter festmachen. Wenn ich sagen kann, dass ich alles erreicht habe, was ich mir wichtig war. Wenn ich zufrieden bin. Wenn ich angekommen bin bei mir. Dann kann ich auch abtreten. Egal wann der Zeitpunkt kommen mag.

An welchen Urlaub denkst du mit Wehmut zurück?

An den letzten. Wir waren mal wieder an meinen ganz persönlichen Sehnsuchtsort IDRE FJÄLL in Schweden. Für mich meine seelische Heimat.

Wie fühlt sich Liebeskummer für dich an?

Ich hatte seit über 18 Jahren keinen mehr. Keine Ahnung 😉 …

Hättest du lieber einen anderen Namen?

Nein.

Bei welcher Gelegenheit hast du an dir selbst gezweifelt? 

Das tue ich leider viel zu oft. Mein Vertrauen in mich selbst könnte deutlich größer sein, wenn ich bedenke, welche Hürden ich schon in meinem Leben meistern musste. Eigentlich sollte ich mir selbst auf die Schulter klopfen und anerkennen, was ich geleistet und welche Tiefs ich überwunden habe. Aber irgendwie scheint mir das nicht so zu gelingen. Ich denke, dass es im Grunde an meinem zu geringen Selbstwertgefühl liegt, dass mich immer wieder Selbstzweifel plagen und ich die Rückversicherung von außen suche. Ich nehme mir für dieses Jahr vor, daran zu arbeiten.

 

*EURE MOTHER BIRTH*

 #1000Fragen

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14 Gedanken zu „1000 Fragen an mich selbst – Teil 1 (1-20)“

  1. Den Beitrag bzw. die Idee dahinter finde ich total spannend!! Auch wenn es teilweise so unglaublich „banale“ Fragen sind, muss man doch ein wenig nachdenken um sie ernsthaft beantworten zu können. Du wirst in der Zeit bestimmt auch noch das Ein oder Andere über dich herausfinden oder lernen.
    Ich freue mich schon auf die nächsten Fragen! Super spannend!! 🙂

    Liebste Grüße <3

    1. Ich freue mich auch darauf, mich näher mit mir selbst befassen zu müssen/können. Über viele Dinge wird man sich im Alltag nicht wirklich klar. Mir ergeht es so, dass mir Dinge überhaupt erst klar werden beim Schreiben selbst.
      Deshalb liebe ich es auch meine Gedanken in Worte zu fassen.

      Ich würde mich freuen, wenn du weiterhin mitliest und natürlich über dein Feedback <3

      Liebe Grüße
      Mother Birth

    1. Ich habe bei dieser Frage wirklich lange überlegt. Rumgeschummelt habe ich hier sicherlich nicht.
      Wir sind einfach grundverschieden.
      Waren wir schon immer – schon als Kinder.
      Sie hat schwarze Haare – ich bin blond.
      Sie wollte Prinzessin werden – ich Mutter.
      Sie hat sich erst spät gebunden – ich habe früh geheiratet.
      Sie liebt die Sonne und den Sommer – ich den Schnee und die Kälte.
      Sie wurde spät Mutter (1 Kind) – ich habe 3 Kinder.
      Sie liebt Naturwissenschaften – ich Geisteswissenschaften.
      So könnte ich noch Stunden weiter machen.
      Wie ich schon sagte: ich werde hier ehrlich antworten und mir wirklich zu Herzen nehmen so gut wie mir nur möglich wahrheitsgemäß zu sein.

      Liebe Grüße
      Mother Birth

      1. Ich wollte dir nicht unterstellen, absichtlich zu mogeln 😉 ich dachte nur, bei den ganzen großen Unterschieden übersiehst du vielleicht den einem winzigen Punkt, den ihr doch habt 😀 die gleiche Lieblingsmarmrlade, die Sucht nach Kaffee, ein Song den ihr immer mitsingt oder ein Film dem ihr beide liebt… Irgendwas, irgendwas gibt es sicher 😉

        1. Wir trinken zwar beide Kaffee, aber sie gesüßt und ich mit Milch 😉 …
          Bei der Musik und bei Filmen gibt es auch keine wirklichen Übereinstimmungen – man schaut oder hört schon mal das gleiche, aber das tun auch 10 000 andere….
          Auch beim Essen haben wir ganz andere Geschmäcker.
          Wirklich. Mir fällt beim besten Willen nichts ein.
          Es ist nicht mal negativ gemeint. Wir sind halt grundverschieden.

          Liebe Grüße
          Mother Birth

        1. Mir ist jetzt noch etwas bewusst geworden, was wir anscheinend gemeinsam haben: wir sind beide hochsensibel.
          Lange habe ich es nicht sehen können, da wir so ganz anders damit umgehen…
          Der Online-Kurs von Tanja hat mich aber hierauf gebracht und vieles erbiet jetzt einen Sinn.

          Liebe Grüße
          Mother Birth

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