Dies und Das, Mother Birth

1000 Fragen an mich selbst – Teil 14 (261-280)

Ich hänge immer noch – ferienbedingt – hinterher, aber ich hole langsam auf! Weiter geht es mit den nächsten 20 Fragen und meinen Antworten.

Bei Johanna von Pinkepink findet ihr wie immer alle anderen Teilnehmer und ihre Antworten.


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1000 Fragen an mich selbst – Teil 14 (261-280)

Über welche Themen unterhälst du dich am liebsten?

Die, die mich gerade sehr beschäftigen bzw. interessieren. Aber gerne lasse ich mich auch durch meinen Gesprächspartner inspirieren und auf neue Ideen bringen. Ein Thema, bei dem es mich immer packt, sind natürlich Geburten … 😉

Kannst du leicht Fehler eingestehen?

Mir selber ja – anderen gegenüber fällt es mir sichtlich schwer. Es nagt an meinem Selbstbewusstsein offen einzugestehen, dass ich irgendetwas falsch gemacht habe. Mich nervt es, dass ich dabei so schlecht über meinen eigenen Schatten springen kann. Eigentlich ist es doch gar nicht so schwer… Jeder macht Fehler. Es ist menschlich. Und trotzdem habe ich diese innere Blockade. Hat jemand von euch Tipps, wie ich diese überwinden kann?

Was möchtest du nie mehr tun?

Meine Ansichten und Meinungen verleugnen, damit ich nicht anecke. Ich möchte zu mir stehen. Meine Meinung vertreten. Nicht einknicken, nur weil ich nicht in das Weltbild anderer passe. Mich nicht mehr klein machen – oder machen lassen.

Wie ist dein Gemütszustand üblicherweise?

Schwankend. Nicht unbedingt einfach für mein Umfeld meine Gefühlsachterbahn zu ertragen. Sie sind aber tapfer – zumindest die meisten…

Sagst du immer die Wahrheit?

Bewusst lügen tue ich nicht, aber das ist nur die halbe Wahrheit 😉 … Manchmal empfinde ich es nämlich als „schlauer“, nicht alles zu sagen, was ich in Wahrheit denke. Dem lieben Frieden willen… Bei einigen Menschen ist es mir aber auch schlichtweg egal, weil ich weiß, dass sie die Wahrheit – also meine Meinung – gar nicht hören wollen. Sie wollen nur sich selbst bestätigt wissen. Diesen Gefallen tue ich ihnen. Es ist für alle einfacher. Ich kann damit gut leben, wenn ich mich bewusst dazu entscheide.

Was bedeutet Musik für dich?

Der Spiegel der Seele. Musik drückt unmittelbar Gefühle aus. Musik ist für mich ein ganz starkes Ausdrucksmittel.

Hast du schon einmal einen Weinkrampf vorgetäuscht?

Nein.

Arbeitest du gern im Team oder lieber allein?

ALLEIN. Ich bin eine Einzelkämpferin, die sich damit auch sehr wohl fühlt. Als Hochsensible ist das sicherlich auch nicht besondere verwunderlich. Die einzige Person, mit der ich einigermaßen gut zusammenarbeiten kann, ist mein Mann. Wir sind ein Team mit ganz klar definierten Aufgabenbereichen. Niemand funkt bei dem anderen rein. Das ist auch der Grund, weshalb es überhaupt gut geht.

Welchen Fehler verzeihst du dir immer noch nicht?

Das ich auf mein Bauchgefühl bei der Wahl des Geburtsortes nicht gehört habe.

Welche Verliebtheit, die du empfindest, verstehst du selbst nicht?

Meine Liebe zu rauer, unwirklicher Natur und einsamen, lebensfeindlichen Orten. Dem Herzensmann geht es übrigens ebenso.

Denkst du intensiv genug über das Leben nach?

Manchmal vielleicht ZU intensiv. Ich kann deshalb nicht so unbeschwert in den Tag hineinleben, wie ich es mir wünsche.

Fühlst du dich manchen Leuten gegenüber sehr unsicher?

Das ist leider oft der Fall. Gerade wenn ich die anderen Menschen noch nicht so gut kenne oder sie mich nicht gut kennen. Denn mir wurde schon öfters gesagt, dass ich „nicht so gut ankomme“ – verschlossen wirke oder gar abweisend 🙁 … Aber das meine ich absolut nicht so. Und mir tut es immer sehr weh, wenn ich Menschen durch mein anscheinend abweisendes Auftreten abschrecke. Ich hoffe, dass ich das auf der #Blogfamilia besser hinbekomme…

Bist du autoritätsgläubig?

Jetzt musste ich tatsächlich mal lächeln. Ich bin definitiv zu kritisch, um irgendeiner Autorität hörig zu sein.

Bist du gern allein?

Ja. Allein zu sein, bedeutet für mich Erholung. Ich kann gut allein mit mir und meinen Gedanken sein. Es stört mich nicht. Mich stört vielmehr, wenn mir die Zeit und der Raum fehlt, so dass ich mich nicht zurückziehen kann. Ich brauche ab und an meine Einsamkeit – meine Zeit nur für mich allein.

Welche eigenen Interessen hast du durchgesetzt?

Meine Vorstellung, wie ich meine Kinder gebären möchte. Mein Umfeld und auch mein Mann waren von meiner Idee, der Klinik als Geburtsort den Rücken zu kehren, nicht unbedingt sofort angetan. Es gab viel Gegenwind – zum Teil wurde es auch sehr persönlich. Wir wurden u.a. als „verantwortungslose Eltern“ betitelt. Trotzdem bin ich klar bei mir und meinem Wunsch nach einer außenklinischen Geburt geblieben und habe das erste Mal in meinem Leben tatsächlich meine Interessen unbeirrt durchgesetzt.

Welchen guten Zweck förderst du?

Gerne kleine, regionale und persönliche Projekte, wo ich weiß, wohin das Geld geht.

Wie sieht dein Traumhaus aus?

Ein buntes Haus voller Leben. Nicht modern, sondern gemütlich. Ein Platz für die ganze Familie, wo sich alle wohl fühlen können und jeder seinen Raum hat. Eigentlich so, wie unser Haus jetzt aussieht 😉

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Mein Traumhaus – ein Haus, in dem sich alle wohl fühlen können <3

 

Machst du leicht Versprechungen?

Nein. Ich versuche nur etwas zu versprechen, bei dem ich mir fast sicher sein kann, dass ich es auch einhalte. Leider gibt es dann doch immer wieder Situationen im Leben, die ich so nicht voraussehen konnte und ich muss doch mein eigenes Versprechen brechen. Das ist mir immer extrem unangenehm. Auch wenn andere viel Verständnis dafür aufbringen und mir dies auch sagen – ich habe trotzdem ein schlechtes Gewissen und fühle mich unwohl.

Wie weit gehst du für Geld?

Komische Frage. Darauf weiß ich keine Antwort.

Bist du häufig eigensinnig, auch wenn es zu deinem Nachteil ist?

Ja. Anecken kann ich.

 

*EURE MOTHER BIRTH*

 

#1000Fragen

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