Dies und Das, Mother Birth

1000 Fragen an mich selbst – Teil 15 (281-300)

Zum Ende der Woche beantworte ich noch schnell 20 Fragen. Viel Spaß beim Lesen <3

Weitere Antworten findet ihr wie immer bei Johanna von Pinkepank.


30713584_1384337011671078_4985679859444291079_n-2

1000 Fragen an mich selbst – Teil 15 (281-300)

Malst du oft den Teufel an die Wand?

Des öfteren, aber fast nie unbegründet.

Was schiebst du zu häufig auf?

Das Aufräumen. Ich hasse es. Wenn ich erst einmal damit anfange, komme ich schnell vom Hundertsten ins Tausendste. Ich finde dann kein Ende mehr. Mein Perfektionismus will nun alles perfekt haben. Bis ins Kleinste. Koste es, was es wolle – meine Nerven, die gute Stimmung, das ganze Wochenende oder die halbe Nacht. Ich kann dann einfach nicht mehr aufhören. Meine Taktik lautet deshalb oftmals:

Fang lieber erst gar nicht an 😉

Sind Tiere genau so wichtig wie Menschen?

Grundsätzlich vertrete ich die Meinung, dass jedes Lebewesen wichtig ist – Mensch und Tier. Aber wenn man das Beispiel der Biene nimmt, ist ihre Existenz extrem wichtig für unser aller Überleben.

„Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, keine Menschen mehr.“

(Zitat Albert Einstein, 1949)

 Ist sie dadurch dann wichtiger als wir? Ich würde die Frage mit JA beantworten…

Bist du dir deiner selbst bewusst?

Ja, definitiv. Aber das war nicht immer so. Erst seitdem ich Mutter bin. Ich richte den Blick nicht mehr so sehr nach Außen, um dort Lösungen für mich zu finden. Denn die wahren Antworten schlummern schon lange in mir selbst. Ich muss sie nur bewusst sehen und für mich annehmen.

Was war ein unvergesslicher Tag für dich?

Da gibt es mehrere. Im positiven wie im negativen Sinn. Sicherlich gehören dazu die GEBURTstage meiner Kinder, aber auch den Abend, als ich meinen Mann das erste Mal traf.

Was wagst du dir nicht einzugestehen?

Wie beschissen die letzte Schwangerschaft wirklich war. Wie sehr ich an meine körperlichen Grenzen gekommen bin. Wie mich die Übelkeit und das Erbrechen ausgezehrt haben. Wenn ich das tun würde, hätte ich verdammte Angst vor einer weiteren Schwangerschaft. Leider wahr… Ich habe diese Kotzerei einfach noch nicht verdaut.

Bei welcher Filmszene musst du weinen?

Wenn Menschen im Film sterben. Dann laufen mir still Tränen die Wange hinunter.

Welche gute Idee hattest du zuletzt?

Dass wir ein Wohnmobil kaufen! Die beste Idee seit langem. Wir genießen die gemeinsame Zeit als Familie. Einfach nur schön <3

Welche Geschichte würdest du gerne mit der ganzen Welt teilen?

Das tue ich doch bereits auf meinem Blog 😉 … Meine Geschichte!

Verzeihst du anderen Menschen leicht?

Kommt darauf an. Meist schon. Einige Dinge kann ich einfach nicht verzeihen. Ich bin deshalb nicht verbittert oder so. Aber ich kann nicht vergessen, was getan oder gesagt wurde. Deshalb bleibe auf Distanz und lasse die betreffende Person nie wieder wirklich nahe an mich ran. Selbstschutz.

Was hast du früher in einer Beziehung getan, tust es heute aber nicht mehr?

Ich wollte gefallen.

Was hoffst du, nie mehr zu erleben?

Das Herzensmenschen von mir sterben müssen. Natürlich ist dieser Wunsch nicht realistisch. Trotzdem ist es das erste, was mir bei dieser Frage in den Sinn kam.

Gilt für dich das Motto „Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß“?

Nein. Ich spüre dann doch oftmals, dass etwas nicht stimmig ist und DAS macht mich erst recht wahnsinnig.

Wie wichtig ist bei deinen Entscheidungen die Meinung anderer?

Früher war die Meinung anderer meine Entscheidungsgrundlage, auch wenn ich dann gegen meinen eigenen Interessen entschieden habe. Heute höre ich mehr in mich hinein.  Die Meinung anderer bestimmt nicht mehr meine Entscheidungen, was nicht heißt, dass sie sie nicht mehr beeinflusst. Menschen, die mir wichtig sind, denen ich vertraue, die immer zu mir stehen – auf deren Meinung lege ich wert. Sie helfen mir durch Gespräche bei meiner eigenen Entscheidungsfindung. Dafür bin ich dankbar.

Es ist eben ein Unterschied, ob es sich um eine negative Beeinflussung handelt oder ob einem der Rat einer nahe stehenden Person wichtig ist. Beides beeinflusst die eigene Entscheidung, aber eben ganz auf eine ganz andere Weise.

Bist du ein Zukunftsträumer oder ein Vergangenheitsträumer?

Früher hing ich immer der Vergangenheit nach. Trauerte um Veränderungen, die ich als Verluste sah. Ich war starr und stur.

Heute bin ich sicherlich eine Zukunftsträumerin geworden, weil ich den Mut gefunden habe, Neues entdecken zu wollen ohne Angst vor den notwenigen Veränderungen zu haben. Vertrautes und Bewährtes brauche ich nicht mehr so wie früher. Ich brauche den Halt nicht mehr. Ich bin freier. Die Ungewissheit ängstigt mich nicht mehr. Ich kann sie aushalten. Und freue mich stattdessen auf neue Abenteuer <3

Nimmst du eine Konfrontation leicht an?

Wenn ich unvorbereitet bin und/oder es mich sehr emotional trifft, neige ich manchmal dazu, mich hinreißen zu lassen. Im Nachhinein ärgere ich mich dann, dass ich so impulsiv reagiert habe. Lieber habe ich es, wenn ich erst einmal darüber nachdenken kann. In Ruhe – so dass ich mich in mein Gegenüber und seine Position hineinversetzen kann. Das ist unheimlich wichtig, damit Verständnis und Kommunikation daraus werden kann, statt Konfrontation und letztendlich Eskalation. Das hilft niemanden – weder mir noch meinem Gegenüber. Deshalb unterbreche ich auch Gespräche, gehe aus Situationen raus, um dann einen besseren – unaufgeregteren – Start zu haben. Leider geben mir nicht alle diese Zeit. Oder vielleicht wollen sie auch die Konfrontation bewusst provozieren? Wer weiß…

In welchen Punkten unterscheidest du dich von deiner Mutter?

In vielen. Wir sind grundsätzlich verschieden. Andere Stärken – andere Schwächen. Anderes Aussehen. Anderer Geschmack. Manchmal andere Prioritäten. Was aber nicht bedeutet, dass das eine besser oder schlechter ist, als das andere, sondern eben nur anders.

Wo bist du am liebsten?

Wo ich mich wohl fühle.

Wirst du vom anderen Geschlecht genug beachtet?

Andere Frage: Interessiert mich das?

Was ist dein Lieblingsdessert?

Egal. Hauptsache Dessert! Der Herzensmann belächelt mich ja immer, dass mir das Dessert im Restaurant immer der wichtigste Gang ist. Ist das Dessert schlecht, kann das Essen vorher noch so gut gewesen sein. An dem Restaurant lasse ich dann kein gutes Haar mehr. Ich weiß: kindisch und ungerecht, aber das Dessert ist mir einfach heilig.

 

*EURE MOTHER BIRTH*

 

#1000Fragen

MerkenMerken

MerkenMerken

Ihr könnt gerne teilen!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.