Dies und Das, Mother Birth

1000 Fragen an mich selbst – Teil 17 (321-340)

Die Antworten von anderen tollen Bloggern findet ihr wie immer bei Johanna von Pinkepank.


1000 Fragen an mich selbst – Teil 17 (321-340)

Was gibt dem Leben Sinn?

Diese Frage kann auf verschiedene Art und Weise beantwortet werden. Für einige Menschen kann es eine Sinn bringende Aufgabe sein, für andere die eigenen Kinder und Enkel oder der erfüllende Job, in dem man Menschen hilft… Aber letztendlich sind wir alle auf der Suche danach: nach dem Sinn UNSERES Lebens.

Was hättest du gern frühzeitiger gewusst?

Wie wichtig Hebammen für werdende Mütter sind!

Wie alt fühlst du dich?

Im Herzen oft uralt – aber nicht im negativen Sinn.

Was siehst du, wenn du in den Spiegel schaust?

Mich – mit all meinen Falten und grauen Haaren. Mit meinen Macken, Kanten und Ecken. Ich bin nicht immer zufrieden mit dem, was ich sehe; mag mich an einigen Tagen mehr – an anderen weniger. Trotzdem blicke ich gerne in den Spiegel, weil es mich zeigt, wie ich bin.

Kannst du gut zuhören?

Ja. Das ist definitiv eine meiner Stärken – sagt zumindest der Herzensmann und der muss es ja wissen, da ich ihm schon über 18 Jahre zuhöre <3

Welche Frage wurde dir schon zu häufig gestellt?

Stillst du noch?

Der Klassiker…

Ist alles möglich?

Ich würde es nicht so absolutistisch ausdrücken wollen…

Vieles ist möglich.

Ich denke VIELES kann möglich sein oder werden, wenn man sich traut. Wenn man mal aus seiner Komfortzone ausbricht oder über seinen Schatten springt. Einfach mal etwas wagen. Das kann einen weiter bringen und vieles möglich machen.

Dass alles möglich ist, erscheint mir eher wie ein nicht einhaltbares Versprechen eines heilbringenden Gurus, dass eher nach Utopia gehört, als ins reale Leben.

Hängst du an Traditionen?

Bis vor einem Jahr hätte ich diese Frage sicherlich mit: „Ja, total!“ beantwortet. Aber die Geburt des Schildnöcks hat was verändert. In mir – in meinem Denken. Ich mag Traditionen immer noch sehr, aber ich muss nicht mehr krampfhaft an ihnen festhalten. Ich kann freier sein. Freier in meinem Handeln. Denn Traditionen gehen nicht verloren, nur wenn man sie mal abändert oder verändert. Sie sollten lebendig sein, sie sollten in das eigene Leben passen und nicht wie ein steifes Korsett daherkommen, in dass man sich hineinzwängt und sich unwohl damit fühlt. Manchmal müssen sich auch Traditionen weiterentwickeln, weil wir es auch tun.

Kennt jemand deine finstersten Gedanken?

Ja, der Herzensmann – zumindest sehr viele von ihnen.

Wie sieht für dich der ideale Partner aus?

Ein Partner sollte keinem Ideal entsprechen müssen… aber das ist schon wieder ein ganz anderes Thema.

Mein Mann ist mein bester Freund. Mein Seelenverwandter. Wir ergänzen uns. Er ist für mich der passende Partner an meiner Seite. Wir passen zueinander.

Wonach sehnst du dich?

Nach Nähe, aber zu viel davon vertrage ich nicht. Ein Zwiespalt in mir.

Bist du mutig?

Wenn es darum geht, offen auf andere Menschen zu zugehen sicherlich nicht. Wenn mir allerdings eine Sache am Herzen liegt, kann ich mutig sein, um sie zu erreichen.

Gibt es für alles einen richtigen Ort und eine richtige Zeit?

Es gibt sicherlich Orte und auch Zeitpunkte, die nicht passend sind, um einige Themen anzuschneiden oder umzusetzen. Aber allein schon der Gedanke, dass es den EINEN richtigen Ort oder den EINEN richtigen Zeitpunkt gibt – den ich natürlich verpassen könnte – würde mich stark unter Druck setzen. Ich denke, es gibt für alles mehr oder minder passende Orte und Zeitpunkte. Den einen einzigen richtigen sicherlich nicht.

Wofür bist du dir zu schade?

Da fällt mir spontan gerade nichts ein.

Könntest du ein Jahr ohne andere Menschen aushalten?

Vermutlich, wenn ich meine Kinder und meinen Mann nicht so vermissen würde. Ansonsten ist Alleinsein für mich absolut kein Problem – eher das Gegenteil ist der Fall.

Wann warst du zuletzt stolz auf dich?

Ich bin immer sehr kritisch mit mir selbst. Deshalb kommt es extrem selten vor, dass ich sagen würde: „Ich bin stolz auf mich!“

Das letzte Mal war wohl tatsächlich die Geburt des Schildnöcks.

Bist du noch die Gleiche wie früher?

Nein. Zum Glück.

Warum hast du dich für die Arbeit entschieden, die du jetzt machst?

Ich bin gerade „nur“ Hausfrau und Mutter, weil es sich zur Zeit für mich richtig anfühlt.

Welche schlechten Angewohnheiten hast du?

Wenn ihr hier fleißig mitlest, habt ihr schon die ein oder andere entdecken dürfen.

Verfolgst du deinen eigenen Weg?

Da kann ich aus vollem Herzen JA! sagen. Das fühlt sich gerade sehr, sehr gut an 🙂

 

*EURE MOTHER BIRTH*

#1000Fragen

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